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HEISMANN-ABC

Folge 90 - L wie Langdrehen

Langdrehen ist ein Zerspanungsverfahren, bei dem ein langer Metallstab mithilfe einer speziellen Drehmaschine, der Langdrehmaschine, bearbeitet wird.

Ein entscheidender Bestandteil ist die Führungsbuchse, die den Stab nahe am Werkzeug stabilisiert, um ein Wackeln oder Verbiegen zu verhindern. Dadurch können sehr präzise und dünne Bauteile hergestellt werden, wie etwa Wellen oder Feinmechanik-Komponenten.

Dieses Verfahren wird hauptsächlich eingesetzt, wenn lange und dünne Werkstücke gefertigt werden müssen. Ohne die Stabilisierung durch die Führungsbuchse wäre es schwierig, die hohen Anforderungen an Genauigkeit, Oberflächengüte und Maßtoleranzen zu erfüllen. Zudem eignet es sich hervorragend für empfindliche oder schwierige Materialien.

Beim Langdrehen bewegt sich das Werkstück durch die Führungsbuchse und wird direkt an der Bearbeitungsstelle von einem Werkzeug geschnitten. Das Ergebnis sind perfekt gefertigte Bauteile mit glatter Oberfläche und minimalen Maßabweichungen. Langdrehen ist daher ein unverzichtbares Verfahren für Präzisionsarbeiten in der Feinmechanik und Medizintechnik.

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